Jede Situation ist anders.
Aber die Muster ähneln sich – gerade in Sondersituationen.
Eine Auswahl anonymisierter Fälle:
Track Record
CFO, 54 — PE-Portfolio nach Eigentümerwechsel
Freigestellt nach Verkauf an einen neuen Finanzinvestor. 40 Bewerbungen verschickt, davon 38 ohne Antwort. Wir justierten das Profil neu, segmentierten die Ansprache auf zwei Zielsegmente und reaktivierten neun strategisch relevante Headhunter.
Ergebnis:
Drei parallele Endrundengespräche nach 14 Wochen. Vertragsunterzeichnung in Monat 4,5 — als CFO eines internationalen Mittelstands-PE-Portfolios. Gehaltsniveau über der vorherigen Position.
Nicht mehr Aktivität. Andere Aktivität.
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CEO, 58 — Familienunternehmen / Neue Generation
Geschäftsführender Gesellschafter: technischer Mittelstand, 800 MA. Nach 14 Jahren Übergabe an die nächste Generation. Der Wunsch: operativ weiterzuarbeiten. Kein Profil, keine Headhunter-Kontakte, die eigene Marke: im Unternehmen aufgegangen.
Ergebnis:
Zwei parallele Mandate nach 5 Monaten — Beirat in einem PE-Portfolio plus Interim-CEO eines Sanierungsfalls. Höhere Gesamtvergütung und deutlich freiere Zeiteinteilung.
Nicht ehemaliger CEO. Verfügbare unternehmerische Ressource.
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CHRO, 49 — DAX-Konzern nach Carve-out
Verantwortlich für 12.000 Mitarbeitende in einer Geschäftseinheit, die an einen Finanzinvestor verkauft wurde. Trennung sauber, Konditionen ordentlich. Der CV las sich konzerntypisch: 90 Prozent Funktion, 10 Prozent Wirkung. Das Netzwerk bestand fast ausschließlich aus internen Stakeholdern.
Ergebnis:
CHRO-Position bei einem PE-Portfoliounternehmen mit Buy-and-Build-Strategie nach 4 Monaten. Die Entscheidung des Aufsichtsrats fiel laut Rückmeldung „in der ersten Stunde des Erstgesprächs".
Nicht generischer HR-Vorstand. Spezialist für eine konkrete Marktsituation.
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COO, 52 — Verlagsumfeld
Trennung im beidseitigen Einvernehmen nach Eigentümerstruktur-Veränderung. Eine Branche, die als „schwierig" gilt — und in der Wahrnehmung vieler Mandanten ein Karrieredeckel ist. Das eigentliche Problem war nicht die Branche, sondern die Branchenbrille.
Ergebnis:
Drei Endrundengespräche, davon zwei außerhalb der Verlagsbranche. Wechsel nach 5,5 Monaten als COO eines traditionsreichen Konsumgüterherstellers im Familienbesitz.
Branchenidentität lösen, ohne Branchenexpertise zu entwerten.

